Wolliges

Nadelgeplapper {2|21}

Wie weit bist du? Fragt Andrea auf dem karminroten Blog beim Nadelgeplapper.

Tja, so weit wie ich gerne wäre, bin ich nicht und das, was ich geschafft habe, ribbel ich gleich wieder auf.

Aber von vorne. Vorletzte Woche hatte ich ja meine Zahnodyssee und da war ich so desolat unterwegs, dass ich auch keine wirklich Muße fürs Handarbeiten aufbringen konnte. Sei es wie es ist, einige Reihen habe ich gestrickt, bis mir dann der erste Fehler ins Auge sprang, den ich auch konsequent durch das komplette Gestrick durchgezogen habe. Die Raglanzunahmen sind schlicht und ergreifend …. falsch. Auf einer Seite ein Loch, auf der anderen nicht. So ist das halt, wenn man etwas Neues lernt… dann gibt es auch mal Rückschritte.

An meinen Socken sind nur einige wenige Runden dazu gekommen aber, wenn ich gestrickt habe dann eben an dem Raglan-Projekt.

Was mir auch immer noch im Kopf rumspukt, ist der geribbelte Bobbel vom Mystery Shawl Cal aus 2020. Vielleicht möchte er ja ein Fareth werden?

Ein sehr eingängiges Muster aus Stäbchen, Reliefstäbchen und Luftmaschen. Das Tuch hat damit eine schöne Struktur und wird bei dem dreifädigen Garn trotzdem schön griffig.

Die Anleitung ist von Morben Design und kostenlos bei Crazypatterns oder auch bei Ravelry zum Download bereit.

Wolliges

Ein doppeltes Langzeitprojekt | 2

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Auf Instagram gab es ja in letzter Zeit (aus dem Urlaub) immer wieder Bilder von den Fortschritten an dem schönen Herbstcape.

Heute zeige ich euch den aktuellen Zwischenstand.

Gespannt

Bevor ich die Kapuze zusammenstricke habe ich den Teil mit dem Lacemuster gespannt. Dann sollte die Maschenaufnahme für die Blende besser klappen.

Da ich mir bei der Vorgehensweise nicht ganz sicher war, habe ich mich bei Rikes Wollmaus noch mal rückversichert. Vielen Dank für die Hilfe.

Endlich kann man auf dem Foto auch mal die Farbe richtig gut sehen … und wie habe ich das gemacht? … Einfach in der Kamera den richtigen Weißabgleich eingestellt *lach, das war ja einfach.

Zum Vergleich. Im Modus „Blendenprio“ aufgenommen sieht es einfach grau aus.

gespannt_2

Jetzt habe ich genug getippt. Die Couch und das Cape rufen nach mir.

 

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Ein „doppeltes“ Langzeitprojekt

Neben den beiden CAL’s liegt noch ein weiters Langzeitprojekt auf den Nadeln.

In einem meiner liebsten Strickbüchern habe ich ein wunderschönes Cape gefunden. Ein ganzes Jahr bin ich nun drumherum geschlichen. Zuviel Aufwand, dauert zu lange …. aber es ist doch  soooo niedlich. So oder so ähnlich klangen die Stimmen in meinem Kopf.

Aus dem letzten Urlaub habe ich nun aber die Wolle für das erste Cape mitgebracht und habe angenadelt. Zwei Mal habe ich geribbelt. Beim ersten Mal habe ich einen Fehler reingehauen und beim zweiten Versuch hat mit das Maschenbild nicht gut gefallen und ich bin auf eine halbe Nadelstärke kleiner gewechselt. Jetzt gefällt es mir sehr gut.

Da ich ja Tante von Zwillingen bin, komme ich nicht drum herum das Cape in doppelter Ausführung zu stricken. Außerdem bin ich keine Schnellstrickerin. Darum fange ich jetzt bereits an, arbeite fast jeden Tag ein paar Reihen und dann sind beide Capes zum Geburtstag der Mäuse im Herbst fertig ♥

Cape

Leider kommt die Farbe auf dem Foto nicht so gut rüber … es ist ein mattes „Altrosa“. Ich bin schon so gespannt, wie es fertig aussehen wird und ob es der Mama genauso gut gefällt wie mir.

 

Allgemein · Wolliges

Handarbeiten| Generationentreff [19|19]

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Gestern haben wir uns wieder zum gemeinsamen Handarbeiten, Klönen und Lachen getroffen.

Es gab Plätzchen und Kaffee und jede werkelte an ihrem Gestrick.

Ich habe an den Reste-Socken weiter gestrickt. Ein Paar ist ja schon fertig und beim zweiten habe ich mich mal in einem Hebemaschen Muster versucht.

Socke_1

Und hier sieht man nun die ganze Sockenfamilie. Die bunten sind für mich. Von der Wolle war noch reichlich Rest vorhanden und so sind dann die  Kindersöckchen entstanden. Socken_2

Die farbigen Spitzen und / oder Fersen eigenen sich perfekt um Wollreste zu verbrauchen.
Das Hebemaschen Muster stammt aus dem Buch Mosaik Socken von Sylvie Rasch

 

 

Allgemein · Wolliges

Goldmurkel beim Samstagsplausch [8|19]

Wenn mich jemand fragen würde „Kannst du lesen?“ und auch „Kannst du zählen?“ würde ich aus tiefster Überzeugung sagen „Ja, kann ich!“

Soweit die Theorie.

Ich habe diese Woche zwei Strickstücke fertig gestellt. Eine Mütze

Mütze

und ein Paar Kindersocken.

Socken

Zum ersten Mal hab ich mich an der Bumerangferse versucht und ich finde es sieht gar nicht mal so schlecht aus.

Ferse

Aber zurück zum Anfangsthema. Nachdem das Paar Söckchen abgestrickt war, wollte ich noch etwas Neues ausprobieren…

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Ich habe mir vor einiger Zeit ein neues Buch gegönnt. Mosaik Socken stricken von Sylvie Rasch.

Ich schaute mir diverse Videos an und legte los. Was soll ich sagen… ich habe den Socken drei mal aufgeribbelt. Das letzte Mal gestern Abend. …. und warum?

Beim ersten Mal habe ich mich schlicht im Muster verzählt und es es sah dann aus wie, naja, reden wir nicht drüber.

Beim zweiten Mal drehte und wendete ich die Socke und hatte das Gefühl, dass ist einfach alles viel zu straff, zu wenig elastisch. Der Plan war nochmal mit ner halben Nadelstärke größer zu stricken. Plan ging nicht auf.

Dritter Versuch. Ich nahm nochmal das Buch zur Hand und las nochmal genau nach, wie viele Maschen ich zunehmen kann um den Socken passend zu machen. Das Muster sollte ja immer noch aufgehen.

Die vielen Schimpfworte die ich gebrauchte, als es auch im dritten Anlauf nicht funktionierte und der Schaft der Socke wieder zu eng war, erspare ich euch allen.

So, ich nahm nochmal die Banderole der Sockenwolle in die Hand. Außerdem die Größentabelle für 3-fädige Sockenwolle um das alles nochmal zu vergleichen und mir die von mir gemachten Veränderungen auch aufzuschreiben – schließlich muss man so einen Socken ja auch zwei Mal hinbekommen.

Und wie ich da so sitze und lese… fällt mir auf … Das Sockengarn ist 4-fädig! Empfohlene Nadelstärke 3.

Die Größentabelle für 4-fädiges Garn sagte dann … 11 Maschen pro Nadel anschlagen und nicht nur 10 wie bei 3 fädigen….

Wie viele Maschen hatte ich noch gleich angeschlagen 8!! pro Nadel???

Wenn ich also richtig gelesen hätte und auch richtig gezählt…. Tststs!

Und die Moral von der Geschicht: Wenn man dickeres Garn mit zu dünner Nadel strickt und dann noch 12!! Maschen zu wenig aufnimmt (oh mein Gott) dann könnte es sein, dass so ein Socken viel zu klein ausfällt.

Nun dürft ihr alle herzhaft lachen und ich geh runter und starte Versuch Nummer 4.

Ach ja, dieses Schätzchen ist auch noch eingezogen. Ist er nicht schön ♥

Bobbel

Ab gehts noch zu Andrea und ihrem Samstagsplausch.